Was ist eine Marketingkampagne?
Definition Marketingkampagne
Eine Marketingkampagne ist eine organisierte und zielgerichtete Reihe von Aktivitäten, die darauf abzielen, ein spezifisches Geschäftsziel zu erreichen. Diese Aktivitäten können über verschiedene Kanäle, wie zum Beispiel Printmedien, digitale Plattformen, soziale Medien und Events, umgesetzt werden.
Einflussfaktoren auf eine Kampagne im Marketing
Arten von Kampagnen im Marketing
Verschiedene Kommunikationskanäle für Kampagnen
Kampagnenziele und KPIs fĂĽr Marketingkampagnen
Gute Beispiele fĂĽr Marketingkampagnen
Coca-Cola: Share a Coke
Levi's: Shrink-to-fit
Apple: Think different
DollarShaveClub: Our Blades Are F***ing Great
Fazit zu Marketing-Kampagnen
Warum die meisten Kampagnen am falschen Ende optimiert werden
Was den Umsatz-Uplift von Kampagnen wirklich treibt
Anteil der Faktoren am Verkaufseffekt einer Kampagne (Quelle: Nielsen, «Five Keys to Advertising Effectiveness»). Die Kreation ist mit Abstand der grösste Hebel – und ausgerechnet der, an dem am häufigsten gespart wird.
| Faktor | Beitrag zum Umsatz-Uplift |
|---|---|
| Kreation / Werbemittel | 47 % |
| Reichweite | 22 % |
| Marke | 15 % |
| Targeting | 9 % |
| Recency / Timing | 5 % |
| Umfeld | 2 % |
Das GerĂĽst, mit dem wir Kampagnen aufbauen
Die meisten Kampagnen scheitern nicht am Budget, sondern an der Reihenfolge. Zuerst die Botschaft, dann die Kanäle – nicht umgekehrt. Und die beste Aussteuerung rettet kein langweiliges Werbemittel.SibylleAutorin
Was gehört alles zu einer Marketingkampagne?
Ein klar definiertes Ziel, eine Zielgruppe mit echtem Insight, eine zugespitzte Kernbotschaft, die passenden Kanäle, eine zeitliche Dramaturgie und – schon vorher festgelegt – die Erfolgsmessung. Fehlt einer dieser Bausteine, wird es teuer oder wirkungslos.
Wie lange sollte eine Kampagne laufen?
So lange, dass sie einen Spannungsbogen aufbauen kann, aber nicht so lange, dass sie zur Tapete wird. Für Markenaufbau denkt man in Monaten, für konkrete Aktionen in Wochen. Entscheidend ist die Dramaturgie: Aufbau, Höhepunkt, Nachhall – kein gleichförmiges Dauerfeuer.
Was ist der häufigste Fehler bei Kampagnen?
Bei den Kanälen statt bei der Botschaft zu beginnen. Wer zuerst über Plattformen und Targeting redet, optimiert Streuung, bevor klar ist, was überhaupt gestreut wird. Zahlen zeigen: Die Kreation ist der grösste Hebel für den Verkaufseffekt – nicht das Feintuning der Zielgruppe.
Wie misst man den Erfolg einer Kampagne?
Indem man die Messgrössen vor dem Start festlegt und sie ans Ziel koppelt: gestützte oder ungestützte Bekanntheit, Reichweite und Kontaktfrequenz, Website-Interaktionen, Anfragen oder Abverkäufe. Ohne vorher definierte Kennzahlen ist im Nachhinein jede Kampagne «irgendwie gut gelaufen».