Ein Portfolio ist kein Archiv. Es ist eine Auswahl.

Die meisten Architektur-Websites zeigen alles: jedes Projekt, jede Studie, jeden Wettbewerbsbeitrag, chronologisch sortiert. Das ist ehrlich – und es hilft niemandem. Wer ein Büro sucht, will in zwei Minuten wissen, ob es die eigene Aufgabe schon einmal gelöst hat. Diese Antwort steckt in der Auswahl und in der Reihenfolge, nicht in der Menge.

Wir bauen Websites, die eine Haltung sichtbar machen, ohne sie zu behaupten: wenig Text, grosse Bilder, klare Projektdaten – und eine Struktur, die auch dann noch trägt, wenn in fünf Jahren dreissig Projekte mehr darin stehen.

  • Projekte nach Aufgabe und Massstab auffindbar, nicht nur nach Jahr
  • Bilder in voller Qualität, ohne dass die Seite lädt wie ein PDF
  • Projektdaten, Team und Auszeichnungen sauber ausgezeichnet
  • Ein Archiv, das ihr selbst ergänzt – ohne Agenturtermin
50'000

Beschäftigte arbeiten in Schweizer Architekturbüros

Ein Markt aus vielen kleinen Büros: Mehr als die Hälfte beschäftigt eine bis neun Personen. Sichtbarkeit entsteht darum selten über Budget, sondern über Profil.

Quelle SIA, Kennzahlen Projektierungssektor 2015
98(%)

der Schweizer Bevölkerung ist wöchentlich online

Bauherrschaften, Investoren und Verwaltungen prĂĽfen ein BĂĽro online, bevor sie anfragen. Was dort nicht steht, existiert im Auswahlverfahren nicht.

Quelle BFS, Internetnutzung 2025
46(%)

der Seitenaufrufe in der Schweiz kommen vom Smartphone

Projektbilder werden zuerst auf dem Telefon gesehen – im Zug, auf der Baustelle, zwischen zwei Terminen. Erst danach am grossen Bildschirm.

Quelle Statcounter Global Stats, Juli 2026
21,6(%)

mehr FormularabschlĂĽsse bei 0,1 Sekunden schnellerer Ladezeit

Architektur-Websites sind bildlastig. Wer Bilder nicht sauber ausliefert, verliert genau die Leute, die sich fĂĽr die Arbeit interessieren.

Quelle Google mit Deloitte und 55, «Milliseconds Make Millions»

Was wir bauen

BĂĽrowebsite

Der Auftritt des BĂĽros: Haltung, Team, Arbeitsweise und Kontakt. ZurĂĽckhaltend gestaltet, damit die Projekte den Raum bekommen.

Projektarchiv

Alle Projekte in einer Struktur, die mitwächst: nach Nutzung, Massstab, Phase und Ort filterbar – statt einer endlosen Liste nach Jahrgang.

Wettbewerbs- und Projektseiten

Einzelne Auftritte für Wettbewerbsbeiträge, Studienaufträge oder Grossprojekte, wenn ein Vorhaben eine eigene Adresse braucht.

Bildkonzept und Aufbereitung

Fotografie, Pläne, Renderings und Modellaufnahmen so aufbereitet, dass sie auf jedem Bildschirm wirken – und die Bildrechte dokumentiert sind.

Publikationen und Presse

Fachbeiträge, Auszeichnungen und Medienspiegel an einem Ort. Für Jurys, Redaktionen und Bauherrschaften, die vorab recherchieren.

Stellen und Bewerbungen

Der zweitwichtigste Grund, warum jemand eure Website öffnet: die Suche nach einer Stelle. Offene Positionen, Team und Bewerbungsweg ohne Umwege.

So entsteht eine Architektur-Website

01

Sichten

Projektbestand, Bildmaterial und Rechte. Wir sortieren, was vorhanden ist – und benennen, was fehlt, bevor es teuer wird.

02

Auswählen

Welche Projekte tragen die Positionierung, welche stehen nur da? Am Ende steht eine Auswahl mit BegrĂĽndung, nicht ein Ordner.

03

Bauen

Gestaltung, Typografie, Bildausspielung und Umsetzung im CMS. Getestet mit euren grössten Bilddateien, nicht mit Platzhaltern.

04

Ăśbergeben

Einführung ins Archiv: neue Projekte, neue Bilder, neue Stellen. Ihr pflegt selbst, wir bleiben für die grösseren Schritte.

Projektdarstellung: Reihenfolge schlägt Menge

Ein Projekt überzeugt, wenn Aufgabe, Antwort und Ergebnis in dieser Reihenfolge lesbar sind. Wir bauen darum jede Projektseite nach demselben Gerüst: Was war gefordert, was habt ihr entschieden, was ist entstanden. Wer das dreimal liest, versteht die Arbeitsweise des Büros – auch ohne Manifest auf der Startseite.

Typische Bausteine

  • Projektkopf mit Ort, Jahr, Bauherrschaft, Phase und Verfahren
  • Bildstrecke mit Plänen, Modell und Fotografie in fester Logik
  • Kurztext zur Aufgabe und zur baulichen Antwort
  • Verweise auf verwandte Projekte statt einer ZurĂĽck-Taste

Bilder: Qualität ohne Ladezeit

Architekturfotografie ist der teuerste Teil eurer Kommunikation. Sie darf nicht an einer schlecht konfigurierten Bildauslieferung scheitern. Wir liefern jedes Bild in mehreren Grössen und modernen Formaten aus, halten die Bildrechte im System fest und sorgen dafür, dass eine Projektseite auch im Mobilnetz in Sekunden steht.

Typische Leistungen

  • Bildaufbereitung, Zuschnitte und Formate fĂĽr alle Bildschirmgrössen
  • Fotografennachweis und Nutzungsrechte pro Bild hinterlegt
  • Plan- und Modellaufnahmen in gleichbleibender Qualität
  • Bewegtbild und Rundgänge, wo sie mehr zeigen als ein Foto

Technik: ein System, das ein BĂĽro bedienen kann

Wir bauen mit Craft CMS. Ein neues Projekt anzulegen dauert damit so lange, wie das Zusammenstellen der Bilder dauert – nicht länger. Kein Baukasten, in dem jede Änderung das Layout gefährdet, und keine Abhängigkeit von einer Agentur für einen neuen Absatz.

Typische Leistungen

  • Craft CMS mit Projektvorlagen und Redaktionsrechten
  • Schweizer Hosting, Backups und Updates
  • Ladezeit-Optimierung und Core Web Vitals
  • Mehrsprachigkeit, wenn Projekte ĂĽber die Sprachgrenze gehen

Sichtbarkeit: gefunden werden, ohne zu werben

Architekturbüros werben selten – und müssen es meist auch nicht. Gesucht werden Büronamen, Projektnamen, Orte und Aufgabenstellungen. Eine sauber ausgezeichnete Website nimmt diese Suchen auf und liefert Jurys, Redaktionen und Bauherrschaften die Angaben, die sie brauchen – korrekt und in ihrer Sprache.

Typische Leistungen

  • Strukturierte Daten fĂĽr BĂĽro, Projekte und Auszeichnungen
  • Suchmaschinenoptimierung fĂĽr Projekt-, Orts- und Aufgabensuchen
  • Pressebereich mit druckfähigem Material
  • Auswertung, welche Projekte wirklich gelesen werden

Fragen zur Architektur-Website

Was kostet eine Website fĂĽr ein ArchitekturbĂĽro?

Den Ausschlag geben die Zahl der Projekte, der Zustand des Bildmaterials und ob ein Erscheinungsbild vorliegt. Ein fokussierter Auftritt mit fünfzehn sorgfältig aufbereiteten Projekten ist deutlich günstiger als ein Archiv mit zweihundert. Wir offerieren nach einem Gespräch in Phasen.

Wir haben hunderte Projekte. MĂĽssen alle auf die Website?

Nein – und meistens schadet es. Wir empfehlen eine kuratierte Auswahl im Vordergrund und ein vollständiges Archiv dahinter. So bleibt der erste Eindruck scharf, ohne dass Arbeit verloren geht.

Können wir neue Projekte selbst einpflegen?

Ja, das ist der Zweck der Ăśbung. Projekte, Bilder, Texte und Stellenausschreibungen pflegt ihr im CMS. Wir richten Vorlagen ein, damit ein neues Projekt automatisch dem gleichen Aufbau folgt.

Wie geht ihr mit Bildrechten und Fotografennachweisen um?

Jedes Bild bekommt im System ein Feld für Urheber und Nutzungsrecht. Der Nachweis wird automatisch ausgegeben. Das schützt euch – und erspart die Suche in alten E-Mails, wenn eine Redaktion nachfragt.

Wie lange dauert die Umsetzung?

In der Regel acht bis zwölf Wochen. Der längste Teil ist fast immer die Aufbereitung der Projekte: Bilder sichten, Pläne exportieren, Texte schreiben. Die Umsetzung selbst ist planbar.

Braucht ein BĂĽro mit gutem Netzwerk ĂĽberhaupt eine starke Website?

Das Netzwerk bringt die Anfrage, die Website entscheidet ĂĽber die Einladung. In Verfahren, bei Investoren und bei Bewerbungen ist sie oft die einzige Quelle, die alle Beteiligten gemeinsam anschauen.

Ob eure Projekte den Auftritt tragen oder ob die Auswahl das Problem ist, sieht man in einem Gespräch schneller als in einer Offerte.