Wirtschaftspsychologie: Der Mensch hinter der Zahl

Wirtschaftspsychologie – Definition

Die Wirtschaftspsychologie untersucht menschliches Erleben und Verhalten in wirtschaftlichen Zusammenhängen – als Konsument, als Mitarbeitende und als Entscheider.

Warum Wirtschaftspsychologie zählt

Sie liefert das Verständnis dafür, wie Menschen in Geld- und Marktfragen wirklich entscheiden – die Grundlage für treffsichere Angebote, Preise und Kommunikation.

Freigestelltes Portrait von Sibylle Löwe mit Brille und geblümter Bluse
Sibylle Löwe
Creative Director
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    Was ist Wirtschaftspsychologie?

    Warum fällt es leichter, mit Karte zu zahlen als mit Bargeld? Gleiches Konto, gleicher Betrag – aber Scheine abzählen tut weh, Tippen nicht. Solche Fragen sind das Zuhause der Wirtschaftspsychologie.

    Definition: Wirtschaftspsychologie

    Die Wirtschaftspsychologie untersucht menschliches Erleben und Verhalten in wirtschaftlichen Zusammenhängen – als Konsument, als Mitarbeitende und als Entscheider.

    Wie Wirtschaftspsychologie wirkt

    Sie verbindet Psychologie mit Ökonomie und widerlegt das Bild des rein rationalen Menschen. Teilbereiche sind unter anderem die Konsum- und Marktpsychologie, die Finanzpsychologie sowie die Arbeits- und Organisationspsychologie. Überall gilt: Emotionen, Gewohnheiten und Wahrnehmung entscheiden mit – nicht nur die Zahlen.

    Aus dem Alltag

    Du sparst brav auf ein Ziel und gönnst dir trotzdem spontan teure Schuhe – zwei „Konten“ im Kopf, die nichts voneinander wissen (mentale Buchführung). Oder die Gehaltsverhandlung, in der die erste genannte Zahl den ganzen Verlauf prägt. Wirtschaft ist eben zutiefst menschlich.

    Wirtschaftspsychologie im Marketing

    Sie ist das Fundament, auf dem Neuromarketing und Verkaufspsychologie aufbauen. Wer versteht, wie Menschen Geld, Wert und Risiko wahrnehmen, kann Angebote, Preise und Kommunikation an der Realität ausrichten – statt an der Theorie vom rationalen Kunden.

    Häufig gestellte Fragen zu Wirtschaftspsychologie

    Was ist Wirtschaftspsychologie?

    Die Wissenschaft vom menschlichen Erleben und Verhalten in wirtschaftlichen Kontexten – als Konsument, Mitarbeitender und Entscheider.

    Welche Bereiche umfasst die Wirtschaftspsychologie?

    Unter anderem Konsum- und Marktpsychologie, Finanzpsychologie sowie Arbeits- und Organisationspsychologie.

    Was ist ein Beispiel aus der Wirtschaftspsychologie?

    Wir geben mit Karte leichter Geld aus als mit Bargeld, weil das Bezahlen weniger „wehtut“.

    Wie hängt Wirtschaftspsychologie mit Marketing zusammen?

    Sie ist die Grundlage von Neuromarketing und Verkaufspsychologie und erklärt, wie Kunden Wert und Preis wahrnehmen.