Wir entscheiden mit Euch. Nicht fĂĽr Euch.

Beratung beginnt bei uns mit Fragen, die intern selten jemand stellt. Die wichtigste: Was täten Eure besten Kunden, wenn es Euch nicht gäbe? Die ehrliche Antwort lautet öfter, als man denkt: «Excel» oder «nichts tun». Wer sie kennt, weiss zum ersten Mal, gegen wen die Marke wirklich antritt – und dort beginnt brauchbares Sparring: Annahmen prüfen, Optionen ordnen, widersprechen, wo es nötig ist.

Was entsteht, ist kein Ordner, sondern eine getroffene Entscheidung: eine geprüfte Position, ein begründetes Ja oder Nein zur Weichenstellung, eine interne Strategie, die einem Aussenblick standgehalten hat. Die Produktion könnt Ihr danach vergeben, an wen Ihr wollt – genau das hält unser Urteil frei.

Beratung nach Anliegen

Sechs Anliegen statt sechzig Leistungen. Ihr müsst nicht wissen, wie die Disziplin heisst – nur, wo es klemmt. Den Rest ordnen wir. In der Beratung stehen drei Anliegen im Zentrum: Orientierung, Position und Wandel.

Gegenlese 01

Gut gemacht – und trotzdem Zweifel.

Agentur oder Team haben geliefert, aber etwas sträubt sich. Wir lesen gegen: mit fremdem Blick, eigenem Urteil und der Freiheit, auch dem Briefing zu widersprechen.

  • Strategie-Review
  • Konzept- & Entwurfs-Beurteilung
  • Briefing-Check vor Agenturvergabe
  • Pitch-Begleitung
Patt 02

Zwei Lager, ein Budget.

Rebranding jetzt oder nach der Expansion? Eine Marke oder zwei? Solche Fragen entscheidet man mit Kriterien, nicht mit Mehrheit. Wir bauen die Grundlage und moderieren den Entscheid.

  • Entscheidungs-Sparring
  • Optionen-Bewertung mit Kriterien
  • Gremien- & Board-Beratung
  • Moderation von Markenentscheiden
Zäsur 03

Ăśbernahme, Ăśbergabe, Aufbruch.

An Wendepunkten werden Markenfragen zur Chefsache – und vertraulich. Wir beraten dort, wo Weichen gestellt werden. Verschwiegenheit ist Voreinstellung, nicht Zusatz.

  • Markenfragen bei M&A
  • Namensfrage bei Nachfolge
  • Markenstrategie fĂĽr neue Märkte
  • Krisen-Einordnung
Denkpartner 04

Kein Projekt. Ein GegenĂĽber.

Manche Führungsaufgaben brauchen kein Mandat, sondern jemanden, der dagegenhält. Wir denken regelmässig mit – und sind erreichbar, wenn es zählt.

  • Sparring-Retainer
  • Einzel-Sessions
  • GL- & CMO-Sparring
  • Jahres-Review der MarkenfĂĽhrung
Selbstständigkeit 05

Beratung mit Ablaufdatum.

Unser Ziel ist euer Urteil, nicht unser Umsatz: Wir übergeben Methode und Kriterien ans Haus – bis ihr uns seltener braucht.

  • Inhouse-Workshops Markenstrategie
  • Methoden-Transfer
  • Coaching Markenverantwortliche
  • Aufbau interner Markenkompetenz
01

Punktuell

  • Einzel-Session (2 h)
  • Second Opinion
  • Entscheids-Moderation
02

Projektnah

  • Strategie-Review
  • Briefing-Check
  • Pitch-Begleitung
  • Agentur-Evaluation
03

Laufend

  • Sparring-Retainer
  • GL-/CMO-Sparring
  • Jahres-Review
04

Vertraulich

  • Board-Beratung
  • M&A- & Nachfolge-Fragen
  • NDA-Setup standardmässig
05

Befähigend

  • Inhouse-Workshop
  • Methoden-Transfer
  • Coaching Markenverantwortliche

Beispielarbeiten

Entscheidungen, die wir begleitet haben: von der Second Opinion bis zum Richtungswechsel.

MM Screen SC B 04 sunnental
Wolfhausen, ZĂĽrich
LogoBrandingEditorial Design

sunnental

Ich habe mich sehr verstanden gefĂĽhlt und meine WĂĽnsche und meine Person wurden sehr gut in meiner Website umgesetzt. Danke dafĂĽr!

Lukas Erni
EFO Keynote Big

Erni Family Office AG

Ein Wappen, das nichts vorgibt

Transaction Partner Phone

Transaction Partner

Unternehmen verkaufen. Nachfolge erfolgreich lösen.

Bildwelt des Hair Stores try: Porträt mit rotblonden Locken im Wind vor wolkigem Himmel

Try

Schön für Deine Haare, schön für unseren Planeten

MM Screen SC ZRH 01

Patrick Utz

Die Umsetzung hat meine hohen Erwartungen bei weitem übertroffen. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Die Gründer sind beide sehr vertrauenswürdig und denken immer im Nutzen des Kunden.

Patrick Utz, Patrick Utz
MM Urban Poster UP C 03

Weiter Wirken

Was Markenberatung ist – und was nicht

Beratung ist kein Vorverkauf. Wer berät, um danach das Redesign zu verkaufen, berät nicht – er akquiriert. Bei we dot ist Markenberatung eine eigene Leistung mit eigenem Ende: Sie schliesst mit einer Entscheidung, nicht mit einem Angebot.

Unser Diagnoserahmen ist einfach und unbequem: Identität ist, was Ihr sendet – Image ist, was ankommt. Dazwischen liegt eine Lücke, und sie zeigt sich lange vor jeder Studie: in der Anfrage, die nicht zu Euch passt; im Pitch, der über den Preis entschieden wurde; im Satz «Ich wusste gar nicht, dass ihr das könnt». Die meisten Markenprobleme, die uns erreichen, sind keine Gestaltungsprobleme. Sie sind diese Lücke.

In den Sessions fallen darum Fragen, nicht Folien. Was täten Eure besten Kunden ohne Euch – und warum heisst die Antwort so oft «nichts tun»? Welche Eurer Stärken erwartet die Kategorie ohnehin von jedem Anbieter? Was darf bei aller Veränderung nicht verloren gehen? Einfache Fragen. Unbequem werden sie erst, wenn man die Antworten ernst nimmt.

Am meisten bewegt Beratung vor Weichenstellungen: Fusion, Expansion, Nachfolge, Rebranding. Ein Rebranding etwa gibt gelernte Wiedererkennung auf – Erinnerung, für die über Jahre bezahlt wurde. Manchmal ist das richtig. Aber die Prüfung, ob es richtig ist, kostet einen Bruchteil des Projekts, das sie verhindern kann. Eine Second Opinion ist die günstigste Absicherung, die die Markenführung kennt.

Was diese Beratung nicht ist: Produktion. Kein Logo, keine Kampagne, kein Manual. Entsteht aus der Klärung ein Entwicklungsauftrag, ist das ein neues, getrenntes Mandat – bei uns oder anderswo. Nur so bleibt das Urteil frei.

Und die Nachbarformate: Wer das Fundament geliefert haben will – recherchiert, verdichtet, dokumentiert –, ist bei der Markenstrategie Agentur richtig. Wer nicht eine einzelne Entscheidung schärfen, sondern das ganze Markensystem ordnen will – Roadmap, Governance, Befähigung –, im Branding Consulting.

Braucht ihr Beratung – oder ein Mandat?

Sechs Aussagen zur Ausgangslage. Je mehr zutreffen, desto eher ist Sparring das richtige Format.

01 Die Entscheidung ist noch offen – wir suchen ein Urteil, keine Bestätigung.
02 Ein Entscheider sitzt am Tisch und trägt das Ergebnis.
03 Wir wissen, woran wir den Erfolg der Entscheidung messen wĂĽrden.
04 Wir haben eine Empfehlung auf dem Tisch, der wir nicht ganz trauen.
05 Intern gibt es zwei Lager – und beide haben gute Argumente.
06 Die Umsetzung ist geregelt. Was fehlt, ist die Richtung.
Marken-Check
0 / 6
Die Marke hat substanzielle Lücken im Fundament. Hier wäre ein Gespräch sinnvoll, bevor irgendjemand an einem Logo arbeitet.
Keine Anmeldung. Keine E-Mail. Nur ehrliche Substanz.

Wann sich Sparring lohnt

Beratung lohnt sich an Weggabelungen. Drei typische:

Die Vorlage überzeugt – fast

Agentur oder Team haben geliefert, aber etwas sträubt sich. Ein zweites Urteil klärt, ob es der Entwurf ist – oder das Briefing war.

Zwei Lager, gute Argumente

Rebranding jetzt oder nach der Expansion? Eine Marke oder zwei? Solche Fragen entscheidet man nicht per Mehrheit, sondern mit Kriterien.

Grosser Entscheid, kleines Budget

Nicht jede Weiche braucht ein Agenturprojekt. Manchmal braucht sie zwei Stunden mit jemandem, der die Folgen kennt.

Der Wert guter Entscheide

Gute Entscheidungen zahlen sich aus – die Forschung beziffert es:

01 / 04 Durchsetzungsstark
Dimension 01 / 04

Durchsetzungsstark

Schwarz als Machtanspruch, ein Blitz als Geste: Diese Marke will führen, nicht gefallen. Sie verspricht Leistung und Status — und nimmt in Kauf, zu polarisieren.

20(%)
Vorsprung starker B2B-Marken

Um diesen Wert übertrafen Unternehmen mit stark wahrgenommener Marke jene mit schwacher – erhoben bei über 700 B2B-Entscheidern.

Quelle McKinsey, B2B Business Branding 2012
33(%)
Mögliches Umsatzplus durch Konsistenz

Bis zu diesem Wert steigert konsistente Markenführung den Umsatz – Selbstauskunft von über 200 befragten Organisationen.

Quelle Lucidpress/Marq & Demand Metric, State of Brand Consistency 2019
285(%)
Wertzuwachs starker Marken

So stark legte das Portfolio starker Marken 2006–2020 zu – der S&P 500 stieg im selben Zeitraum um 120 Prozent.

Quelle Kantar BrandZ, Strong Brands Portfolio

So läuft Markenberatung bei uns

01

Phase 1

Kein Phasenplan von der Stange – aber ein wiederkehrender Rhythmus, der sich bewährt hat.

02

01 · Einordnung

Das Erstgespräch klärt, worum es wirklich geht: Welche Weiche steht an, was steht auf dem Spiel, wer entscheidet.

03

02 · Befund

Wir lesen, was da ist – Strategiepapiere, Konzepte, Marktbild – und prüfen die Annahmen dahinter. Ihr erfahrt, was hält und was nicht. Begründet, nicht behauptet.

04

03 · Sparring

Sessions mit der Führung: Optionen, Konsequenzen, Empfehlung. Wir widersprechen, wo es nötig ist – dafür seid ihr nicht auf uns angewiesen, dafür bezahlt ihr uns.

Euer Aufwand: Beratung findet nicht neben euch statt, sondern mit euch. Rechnet mit den Sessions selbst plus Vor- und Nachbereitung auf eurer Seite – wie viel, hängt vom Format ab. Ein Sparring lebt von eurer Präsenz; den Befund erarbeiten wir alleine.

Modelle im Sparring

Modelle ersetzen kein Urteil – sie ordnen es. Diese fünf nutzen wir im Sparring am häufigsten:

01 / 05

Brand Wheel

Das Brand Wheel bietet eine Methode, um die diversen Eigenschaften einer Marke, einschliesslich Werte, Vision, Mission, Persönlichkeit, Zielgruppe und Platzierung, sichtbar zu machen und zu integrieren.

02 / 05

Brand Key

Der Brand Key dient dazu, grundlegende Merkmale einer Marke wie ihre Werte, Zukunftsvision, Charakterzüge, Zielgruppe und das Leistungsversprechen zu definieren und eine starke Marktposition zu gewährleisten.

03 / 05

Golden Circle

Zur Identifikation und Kommunikation des Kerns einer Marke nutzt man Simon Sineks Golden Circle, der sich auf das «Warum», das «Wie» und das «Was» konzentriert.

04 / 05

Markensteuerrad

Das Markensteuerrad ist ein Werkzeug zur strategischen Markenentwicklung, das sich auf vier zentrale Aspekte konzentriert: Marktverhältnisse, Zielgruppen, Wettbewerbssituation und die Marke selbst.

05 / 05

Identitätsprisma

Das Identitätsprisma von Kapferer erfasst die Komplexität einer Marke in sechs Dimensionen: Persönlichkeit, kulturelle Wurzeln, Beziehung, Reflexion, Selbstbild und physische Ausprägung.

01 / 05 Brand Wheel

Wer euch berät

Unser Urteil kommt aus der Werkstatt, nicht vom Whiteboard: Wer bei we dot berät, hat Marken gebaut, eingeführt und gehalten – inhabergeführt seit 2014. Deshalb sagen wir auch, wenn ein Projekt nicht nötig ist. Beratung, die verkauft statt urteilt, wäre keine.

Woran ihr gute Beratung erkennt – der Massstab gilt auch für uns

  1. Sie stellt zuerst die Messfrage: Woran werdet ihr Erfolg erkennen?
  2. Sie sagt auch: Dieses Projekt braucht ihr nicht.
  3. Sie hinterlässt Urteilsfähigkeit, keine Abhängigkeit.
  4. Jede Empfehlung kommt mit BegrĂĽndung und mit der verworfenen Alternative.
  5. Vertraulich bleibt vertraulich – auch gegenüber der eigenen Pipeline.

Nehmt diese Liste in jedes Angebotsgespräch mit. Auch in unseres.

Wann Beratung das falsche Format ist

  • Wenn ihr Umsetzung sucht – dann ist das Agentur-Mandat das ehrlichere Format.
  • Wenn die Entscheidung gefallen ist und nur noch RĂĽckendeckung fehlt.
  • Wenn kein Entscheider am Tisch sitzt: Beratung ohne Mandat ist Unterhaltung.

Was FĂĽhrungsteams uns zur Markenberatung fragen

Wann ist Beratung das richtige Format – und wann ein Agentur-Mandat?

Beratung, wenn die Arbeit bei euch bleiben soll oder eine Entscheidung ansteht: interne Strategieentwicklung, Second Opinion, Weichenstellung. Ein Agentur-Mandat, wenn ihr ein fertiges Fundament geliefert haben wollt – dann seid ihr bei der Markenstrategie Agentur richtig. Im Zweifel klärt das Erstgespräch die Frage in einer halben Stunde.

Was bringt eine Second Opinion?

Sicherheit vor dem Budgetentscheid. Wir prüfen ein Rebranding-Konzept, eine Positionierung oder eine Architektur-Empfehlung auf drei Dinge: Trägt die Logik, fehlt etwas, wo liegt das Risiko. Das Ergebnis ist ein begründetes Urteil – keine zweite Kreativleistung, die mit der ersten konkurriert. Gemessen an dem, was ein falsch begründetes Rebranding kostet – das Projekt selbst plus die Wiedererkennung, die es aufgibt –, ist die Prüfung die kleinste Position im ganzen Vorhaben.

Wir arbeiten bereits mit einer Agentur. Beisst sich das?

Nein. Wir bewerten Arbeit, nicht Anbieter – und sagen auch, wenn das vorliegende Konzept gut ist. Klare Rollen helfen allen: Eure Agentur produziert, wir prüfen, ihr entscheidet.

Wie rechnet ihr Beratung ab?

Nach Format: einzelne Sessions, ein definiertes Paket – etwa für eine Second Opinion – oder eine Begleitung über einen vereinbarten Zeitraum. Nach dem Erstgespräch erhältst du eine klare Offerte mit Umfang und Leistungen, bevor du dich entscheidest.

Wie lange dauert eine Markenberatung?

Von zwei Sessions bis zu einer Begleitung über Monate – das bestimmt die Weichenstellung, nicht wir. Eine Second Opinion ist in Wochen erledigt; die Begleitung einer internen Strategiearbeit folgt eurem Takt.

Bleibt das vertraulich?

Ja. Fusion, Nachfolge und Expansionspläne sind Führungsthemen, bevor sie Kommunikationsthemen werden. Diskretion ist bei uns keine Zusatzvereinbarung, sondern Arbeitsvoraussetzung.

Was passiert, wenn aus der Beratung ein Projekt wird?

Dann ist das ein neues, getrenntes Mandat – und ihr entscheidet frei, wer es umsetzt. Unsere Empfehlung ist nie an einen Folgeauftrag gebunden. Sonst wäre sie keine.

Was mĂĽssen wir vorbereiten?

Nichts aufbereiten. Was da ist, genügt: Strategiepapiere, Präsentationen, Zahlen, auch Halbfertiges. Wir arbeiten mit Rohmaterial – die Ordnung ist unser Teil der Arbeit.

Manche Entscheidungen brauchen keine Agentur – nur ein zweites Urteil. Das erste Gespräch zeigt, ob unseres etwas taugt.